Wir rufen deshalb alle Bürgerinnen und Bürger auf, ihren Wasserverbrauch auf das notwendige Maß zu beschränken und verantwortungsvoll mit Trinkwasser umzugehen.
Das Jahr 2026 ist bislang von deutlich zu geringen Niederschlagsmengen geprägt. Bereits seit dem Frühjahr besteht ein anhaltendes Niederschlagsdefizit. Auch die Niederschläge der vergangenen Wochen konnten die Situation nicht nachhaltig entspannen. Die Pegelstände der Gewässer sind weiterhin sehr niedrig und auch die Grundwasservorkommen stehen unter Druck.
Die Trinkwasserversorgung in Hausen ist derzeit gesichert. Dennoch ist jetzt ein bewusster Umgang mit der wertvollen Ressource Trinkwasser wichtiger denn je. Jeder eingesparte Liter trägt dazu bei, die natürlichen Wasservorkommen zu schonen und die Versorgung auch bei einer anhaltenden Trockenperiode langfristig sicherzustellen. Wir beziehen derzeit von 2-3l/Sekunde nur noch weniger als 0,5l aus den eigenen Quellen, das restliche Wasser müssen wir zukaufen.
Bereits am 19. Juni 2026 hat das Landratsamt Tuttlingen aufgrund der anhaltenden Trockenheit ein Wasserentnahmeverbot aus Bächen, Flüssen und Seen im gesamten Landkreis ausgesprochen, siehe
https://www.landkreis-tuttlingen.de/Aktuelles-und-Informatives/Newsroom/Pressemitteilungen/Wasserentnahmeverbote-aufgrund-anhaltender-Trockenheit.php
Wir rufen deshalb alle Bürgerinnen und Bürger auf, einen unnötigen Wasserverbrauch zu vermeiden. Insbesondere sollte die Bewässerung von Gärten auf das notwendige Maß beschränkt werden. Auch das Waschen von Fahrzeugen mit Trinkwasser sollte möglichst vermieden werden. Zierbrunnen und Wasserspiele sollten nach Möglichkeit vorübergehend außer Betrieb genommen werden. Darüber hinaus werden die Wasserverbräuche bei Feuerwehrproben sowie die Bewässerung öffentlicher Grünanlagen und von Sport- und Freizeiteinrichtungen, z.B. Fußballplätzen auf das notwendige Maß reduziert.
Weitere wichtige Maßnahmen zum Wassersparen auf einen Blick:
• Das Befüllen privater Pools erhöht den Wasserverbrauch im Sommer erheblich. Ein durchschnittlicher Aufstellpool (3,66 Meter Durchmesser) fasst rund 6.500 Liter Wasser – das entspricht dem 54-fachen des täglichen Wasserbedarfs einer Person. Um das Versorgungsnetz zu entlasten, sollte das Befüllen von Pools eingeschränkt und möglichst nicht zu den Hauptverbrauchszeiten am Vormittag oder frühen Abend erfolgen.
• Pool-Abdeckungen nutzen, um Verdunstungsverluste zu reduzieren.
• Füllen von Zisternen und privaten Wasserbehältern einschränken
• Gartenpflanzen möglichst gezielt und nur in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden bewässern.
• Rasen nicht zu kurz mähen und trockenheitsverträgliche Pflanzen bevorzugen.
• Kurz duschen statt baden und wassersparende Armaturen nutzen.
• Wasch- und Spülmaschinen nur voll beladen einschalten.
Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Unterstützung. Gemeinsam kann durch einen bewussten und sparsamen Umgang mit Trinkwasser dazu beigetragen werden, die wertvollen Wasservorkommen zu schonen und die Trinkwasserversorgung auch während anhaltender Trockenperioden zu sichern.
(Quellenhinweis: Teile des Texts sind von einer Pressemitteilung des Stadtwerke Tuttlingen übernommen)